Was macht die Hausaufgabenbetreuung und Sprachförderung, wenn die Schulen und Kitas wegen der Corona Krise geschlossen sind? Ganz einfach: Sie hält Kontakt per E-Mail oder Telefon.
„Das funktioniert ganz gut“, sagt Andrea Paasch von der Sprachförderung und Hausibetreuung. Jeden zweiten Tag schicke sie per E-Mail Bilder zum Ausmalen und Rätsel an die Eltern. Zudem ruft Paasch die Familien auch direkt an, um zu sehen, wie sie mit der ungewohnten Situation klarkommen. „Wir versuchen Tipps zu geben, wie sie das Kind motivieren und ihm bei den Aufgaben helfen können“, sagt Paasch.
Und manchmal fragen die Kinder auch direkt. So wollte neulich ein Kind am Telefon wissen, wie das kleine Einmaleins geht. „Das konnte ich dann fernmündlich erklären“, erzählt die Hausibetreuerin. Weniger schön sind andere Probleme: Manche Eltern würden weder Computer noch Laptop besitzen und seien mit der Flut der E-Mails mit Aufgaben für die Kinder auch technisch überfordert. Manche Kinder können von ihren Eltern keine Unterstützung erwarten, weil eine große Sprachbarriere da ist. Auch in solchen Situationen versucht Andrea Paasch fernmündlich zu helfen.
Wichtig ist immer dabei: „Wir wollen die Familien in der Krise nicht alleine lassen.“ Die regelmäßigen Kontaktaufnahme hat auch noch ein weiteres Ziel: „Wir wollen den Menschen das Gefühl vermitteln, dass da noch jemand da ist, der ihnen zuhört und bei dem sie ihr Herz ausschütten können“, so Paasch.
Verfasser: Pressestelle Stadt Weinstadt für die Waiblinger Kreiszeitung